16. Februar 2008, 02:25 Uhr, arjunahinter der sonne, hinter dem lichtso ist die zeit vergangen…
und freunde und sterne, sie fallen,
meine seele spiegelt düsteren mond im wasser…
dunkelheit umgibt meine gedanken…
ein gefühl von sterben, vergehen, zerfall…
hey todesengel!
mit leuchtenden augen
und hellen locken
erscheint dein bild
als spiegel der zeit…
nimm mich mit!
im morgengrauen,
aus nebel geformt,
im licht zerfallen…
und unsere blicke
vereinen sich ausserhalb der zeit,
wenn der tag, wenn ein neuer tag beginnt…
hey freund,
so fein die grenze zwischen uns…
der nebel, aufgelöst im licht
deiner leuchtenden augen!
sie erzählen
von dingen hinter der sonne,
hinter dem licht!
hey bruder,
reissen wir nieder,
alles, was zwischen uns liegt!
werden wir eins und lösen uns auf,
durchschreiten den spiegel
und drehen uns weiter im kaleidoskop…
nichts mit bestand, nichts das man halten kann,
hinter der sonne, hinter dem licht…
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03. Februar 2008, 14:24 Uhr, arjunaeisblumenlichtso hast du mich
verlassen,
mit einem glitzern
im blick:
ein haus in der wüste
zu bauen,
fern all
dem leben
in hektik
und tödlichem stress!
gelächelt,
mit einer locke
seines goldenen haars
in der hand,
einer geschichte
auf samtenen lippen,
von leben auf strassen
am fluss -
ein weiter weg…
der winter kommt
über new york
und deine lippen -
hinter
eisblumenscheiben
in
dämmerndem tag.
der wind,
dein schönes haar
durch das gesicht…
dann am morgen
als die erinnerung
verblasst,
zu abstrakter
bild gewordener
welt…
kehrst du
zurück
in gedanken,
zu dieser nacht
und der dämmerung
danach
und das eisblumenlicht
in den augen …
der tag
streicht
dein haar aus dem gesicht,
mit einem lächeln
im wind…
frei!
frei
für die ewigkeit…
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21. Juli 2007, 23:25 Uhr, arjunader abgrundda steht er nun,
am abrund...
mit weit geöffneten augen,
dem blick der wissenden,
schreckensbleich,
erstarrt
ob der wahrheit
seiner selbst.
keine träne weint er,
keinen laut...
er sieht hinaus,
in die welt,
auf dem gipfel
seines daseins
angekommen,
dort, wo der weg
nicht mehr
weiterführt.
ganz oben,
überwältigend,
die weite des seins!
ruhe
durchströmt
seine erschreckte seele,
die ruhe des wissenden.
er wendet den blick
nicht ab,
schaut hin,
sieht die wellen,
hin und zurück,
sieht das leben,
hinein und hinaus,
ein kommen und gehen,
... und
der wind
in seinem haar,
auf seiner dünnen haut,
lässt ihn fühlen,
seine sinne...
rätselhaft und schön!
da steht er nun,
am abgrund...
soll er fallen,
leicht, wie er ist,
getragen vom wind,
am ende der zeit?
hinuntersteigen,
um mensch zu werden?
irdisch, den sinnen verfallen,
zerfallen in zeit und raum?
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24. Februar 2007, 21:05 Uhr, arjunarekonvaleszentauftauchen,
aus tiefe,
dunkelheit und abgründen,
ausserhalb zeit und raum...
zurückkehren aus dem nichts,
aus der formlosigkeit
in die form...
langsames erwachen,
aus körperlosigkeit
zurück in die sinne.
draussen im geist,
(oder war es weit drinn?)
da erinnerte sich mein körper
der kindheit,
der körperlosen freiheit,
fernab von bedürfnissen
und zwang…
und alles war plötzlich so nah…
kein schmerz, keine freude,
kein wollen, kein handeln,
kein glück und keine trauer,
kein bedürfnis und keine enttäuschung,
kein streben, kein kampf,
ein gleiten durch nichts –
und doch war da nicht nichts…
nun tauche ich auf, tauche ein,
komme zurück
in die welt,
zurück zu mir selbst,
wer auch immer das ist?
geschwächt und leer,
allein und frei…
so habe ich fliegen gelernt,
und schweben
und segeln im nichts…
hin und zurück,
ein anderer
zurück in andere welt…
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02. Juli 2006, 13:18 Uhr, arjunain der nachtin der nacht,
als ein licht
den kleinen jungen
mitten
aus seinen düsteren träumen
riss,
ihm tröstend
mit kalten strahlen
über die nackte haut
strich,
feuchte augen
trocknete,
dunklen zellenraum
erhellte...
in dieser nacht
erkannte dieses unschuldige
kind,
dass kein gefängnis
der welt
die freiheit
seiner seele
rauben kann.
auf den strahlen
des mondlichtes
verliess der junge
den engen, kalten raum,
die verzweifelten kritzeleien,
über der pritsche,
den frierenden körper
und fand
draussen - tief
in sich selbst
einen weiten,
unendlich weiten
raum.
frei, wie er nun war...
4 Kommentare 
04. Juli 2005, 15:00 Uhr, arjunasandy dennys stimmeganz durchdrungen
bis oben angefüllt,
durch- und durchwoben,
erfüllt,
in raum -
und zeit
steht still,
atem stockt...
lautlos
fliessen tränen,
perlen durch
den moment,
lösen sich in ihm auf...
weit weg,
in mir drinn?
schleifen bilden
diesen klang,
der heilig scheint,
wahrhaftig und
echt, wie reines gold...
dieser klang einer ewig
vergangenen welt...
begraben,
im morgengrauen,
der geburt
einer neuen epoche.
was bleibt uns,
den kindern?
das echo des aufbruchs?
sandy dennys stimme
immerhin,
echt wie reines gold
und warm,
wie die haut
eines sommermorgens...
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08. Mai 2005, 17:16 Uhr, arjunaweit draussen – tief drinnam ende ist alles,
was mir bleibt,
mein wahres ich,
etwas anderes
habe ich ja nicht...
so ist das beste,
was ich da besitze,
mein wertvollster
schatz,
alles erlebte
all die gedanken,
die träume
und wünsche,
erfüllt und
unerfüllt,
die erinnerung
und hoffnung,
die mein zentrum
still umkreisen,
planeten gleich,
beschienen
und genährt
von
licht und wärme
meiner seele.
weiter draussen
umkreisen
andere planeten
ihre sonnen,
galaxien
verbinden sie,
meteore
und gedanken,
träume
und gefühle,
erinnerung…
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