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16. Februar 2008, 02:25 Uhr, arjuna

hinter der sonne, hinter dem licht

so ist die zeit vergangen…
und freunde und sterne, sie fallen,
meine seele spiegelt düsteren mond im wasser…
dunkelheit umgibt meine gedanken…
ein gefühl von sterben, vergehen, zerfall…

hey todesengel!
mit leuchtenden augen
und hellen locken
erscheint dein bild
als spiegel der zeit…
nimm mich mit!
im morgengrauen,
aus nebel geformt,
im licht zerfallen…
und unsere blicke
vereinen sich ausserhalb der zeit,
wenn der tag, wenn ein neuer tag beginnt…

hey freund,
so fein die grenze zwischen uns…
der nebel, aufgelöst im licht
deiner leuchtenden augen!
sie erzählen
von dingen hinter der sonne,
hinter dem licht!

hey bruder,
reissen wir nieder,
alles, was zwischen uns liegt!
werden wir eins und lösen uns auf,
durchschreiten den spiegel
und drehen uns weiter im kaleidoskop…
nichts mit bestand, nichts das man halten kann,
hinter der sonne, hinter dem licht…


hey bruder,
reissen wir nieder,
alles, was zwischen uns liegt!
werden wir eins und lösen uns auf,
durchschreiten den spiegel
und drehen uns weiter im kaleidoskop…
nichts mit bestand, nichts das man halten kann,
hinter der sonne, hinter dem licht … sie fallen und fallen."

Danke, Arjuna.
Schöööön! So schön. Und Willi, mein Bruder, steht jetzt in gleissendem Licht ... Dein Gedicht spricht mir aus der Seele. Danke, Arjuna.

ula_bre | 01. Juni 2008, 02:55 Uhr | http://ula_bre.netbeitrag.net


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